Heute mal ein Beitrag, der einen aktuellen Anlaß im kleinen hat. Keine Politik, keine Kritik an Dummheit der Politiker wird nun folgen.
Ich will euch vielmehr darauf hinweisen, daß diese kleine bescheidene Seite Ziel von Spammern geworden ist. Natürlich bemerkt ihr davon nichts, erstens weil diese Seite erstaunlich intelligent programmiert ist, nicht von mir wohlgemerkt, zweitens, weil ich angefangen habe jeden Kommentar zu moderieren. Leider passen sich die Saukerle an meine Filterkriterien an, sprich sie haben nur noch einen Link im Kommentar, die Schwelle liegt bei zwei. Sie schreiben auch nichts mehr von kostenlosem Kartenspiel. Heute habe ich die Liste noch weiterverfeinert; mal sehen, wie sie damit umgehen, daß die von ihnen genannte URL, immer die gleiche wohlgemerkt, nun nicht mehr geschrieben werden darf.
An e-mail spam hat man sich ja gewöhnt, auch diesen hier werde ich wohl bald unter Kontrolle bekommen, zur Not muß ich halt eine dDOS-Attacke gegen ihre Seite starten lassen (*träum*). Doch perfider und gemeiner ist noch der autmatische Telephonspam. Irgendwelche Idioten haben PCs an IP-Telephone gehängt und lassen wahllos Nummern durchgehen. Für sie sind das niedrige Kosten, für uns bedeutet das nerviges Klingeln und keine Chance es zu stoppen. Natürlich werden Gewinne versprochen, wenn man eine doch so günstige Nummer anruft. Bei bisherigen Werbern konnte man wenigstens ausfällig werden, aber Rechner anschreien, das ist nur beim eigenen Computer sinnvoll. Arg. Ich hoffe, die Typen stolpern über ein Rechnerkabel, stürzen ungünstig und erdrosseln sich langsam, während eine Stimme sinnlos vor sich hindudelt: Sie haben gewonnen.
7. Februar 2005
Spam und dergleichen
4. Januar 2005
Vater sein dagegen sehr.
Einen interessanten Artikel gab es heute in der Süddeutschen, hier könnt ihr ihn lesen. Es geht darum um heimliche Vaterschaftstests, von denen wohl recht viele in Deutschland durchgeführt werden. Noch sind sie legal, aber Ministerin „Die F.“ Zypries will dies schleunigst ändern.
Zitat: „Dem Recht des Vaters auf Klärung der Vaterschaft stehe nun einmal das Recht der Mutter auf informationelle Selbstbestimmung gegenüber, diesen Konflikt könne man nur vor Gericht und nicht mit heimlichen Tests lösen.“
Nun ist die Frage, inwieweit ist der Schutz dieser Information, nämlich wer des Kindes Vater ist, nicht auch eine Information des Mannes, beziehungsweise des Kindes? Was hat die Mutter eigentlich damit zu tun? Ihre DNA wird doch dabei nicht verwendet! Dementsprechend würde ich eher sagen, es ist des Mannes gutes Recht diesen Test zu machen. Schließlich ist eine nagende Frage bitter für die Ehe, ein öffentliches Anzweifeln gar wohl Ehe beendend. Ein heimlicher Test mag zwar auch nicht wahnsinnig nett sein, aber wenn es denn ein Kuckucksei war, so war dies auch keine nette Tat.
Aber, wer hat von Frau „Die F.“ Zypries schon was intelligentes erwartet? Ich sicherlich nicht.
31. Dezember 2004
Jahresendeeintrag
Ich muß ja wirklich vorsichtig sein, ich kann keine Worte (zumindest in der Überschrift) mit mehr als 7 Silben verwenden, sonst wären sie Haiku inkompatibel und damit kann ich mich wahrlich nicht anfreunden. Merrit ist mir immernoch ein Haiku schuldig, Feindes-infektionsmittel harrt seit geraumer Zeit der künstlerischen Verwendung. Vielleicht wäre das ja ein guter Neujahresvorsatz. Klein, schaffbar, nicht zu anstrengend. Damit will ich jetzt natürlich nicht andeuten, daß Merrit schwierigere eh nicht einhalten könnte. Vielmehr will ich damit sagen, daß ich selbst noch auf der Suche nach so einem Vorsatz bin. Kommt mir jetzt nicht mit Studium beenden, daß ist nämlich einer der Vorsätze, die ich habe, die aber verdammt schwer umzusetzen sind. Also, laßt eure Kreativität walten. (Wie geschickt ich die künstlerische Arbeit auf andere abwältze, ist eigentlich schon wieder eine Kunst an sich.)
Ich wünsche den Lesern dieser Seiten (viele sind das nicht) ein gutes erholsames Sylvesterfest und hoffe, das euer neues Jahr besser und schöner wird als das vergangene. Besonders unserem Baby im Freundeskreis wünsche ich prächtiges, ungehindertes Wachstum. Ich hoffe, daß wir Dich schon bald in unserer Runde der Rollenspieler zum Unglück Deiner momentan Rollenspiel abstinenten Mutter verziehen können. Bei uns wirst du so viele Süßigkeiten essen können wie Du nur willst, in ein paar Jahren dann, wenn Du zu reden begonnen hast.
Also, liebe Freunde, bis bald im neuen Jahr.
14. November 2004
Feindesinfektionsmittel
Was ist mit der Welt los? Grausame Worte wie: Feindesinfektionsmittel können auf mehr als 100 Seiten alleine durch Google gefunden werden! Ihr glaubt es mir nicht? Schaut nach, hier.
Da seht ihr, mit welchen Gedanken belastet ich durch das Leben schreiten muß. Wißt ihr was mir dabei noch durch den Kopf geht? Paßt denn dieses Wort überhaupt in ein Haiku?
Ich denke schon, schreibt mir doch bitte eines.
3. November 2004
Western Digital will auch was vom Ruhm
Kategorie: „Mails, die ich schrieb“
Ich schickte vor ca. einem Monat eine Festplatte bei WD ein, sie war wegen Überhitzung, oder wenn man Bruder H. fragt, wegen meiner Berührung einen frühen Tod gestorben. Nachdem die vergebene RMA Nummer nur einen Monat hält, bis dahin muß man die Platte eingeschickt haben, dachte ich mir, ich würde in spätestens einem Monat eine neue Platte in den Händen halten. Weit gefehlt, darum schrieb ich folgene Mail:
Dear Sirs,
more than a month ago now, I sent you a defective hard drive for a replacement.
I am still waiting for the replacement or at least some sort of information on the status of my RMA. The page on your website only tells me, that the status is pending, but that has not changed for 3 weeks now.
How long does it usually take to replace a drive?
I know that it took Maxtor about a week and Plextor (CD-Writer) only 2(!) days (and Plextor paid the shipping).
While I am quite satisfied with the performance of your drives (I own 4*200GB Spec Ed. drives and 1 additional 120GB Spec. Ed. drive), I am not really impressed by the speed of your service department.
Sincerely,
Grimm
Worauf ich dann doch recht flugs folgende Mail erhielt (Zeichensetzung und Grammatik sind original):
Sehr geehrter Kunde
Wegen des Umzugs unseres Service Centers sind leider Verzoegerungen entstanden wofuer wir uns entschuldigen und Sie um ihr Verstaendnis bitten moechten. Wir werden probieren um Ihnen die Platte so schnell wie moeglich zu schicken.
MfG
WD-Tech Support
Scheint ja wirklich anstrengend zu sein, dieser Umzug, bleibt noch nicht mal Zeit eine Mail dieser Länge Korrektur zu lesen… Naja, vielleicht erhalte ich dann ja um so schneller Ersatz.
Ich bin mal gespannt, wie lang das nun wohl dauert…