Grimms Welt Reisen, Geschichten und Politik

20. Dezember 2003

Wortbox

Filed under: Träume — Grimm @ 08:53

Heute mal endlich wieder ein Traum.

Ich sitze mit ein paar Freunden um einen Tisch, Merrit ist auch dabei.
Irgendwann bemerke ich, daß Merrit plötzlich eine hornartige Nase hat, sein Gesicht hat Fuchsform, ein größerer dunkler Bart ziert sein Gesicht. Ich erkläre den Anwesenden, daß ich diese Erscheinung auf gute Konversation programmiert habe, mit dem Wortzufallsggenerator eines alten Schulfreundes. Merrit fängt an die Gruppe mit seinem „Wortschatz“ zu unterhalten. Manche Leute sehen die Erscheinung nicht, aber sie ist da. Die Programmierung scheint ein voller Erfolg zu sein, Leute lachen erheitert.
Als das Gespräch für eine kurze Weile zum erliegen kommt, erzählt Merrit einen Naziwitz, woraufhin ich seine „Wortbox “ herauskrame. In ihr befindet sich Kaffee ähnliches Pulver und ein Zettel. Auf diesem Zettel steht Merrits Konfiguration, das Stammverzeichis, die Antennenzahl (2, und siehe da er hat zwei Hörner auf der Stirn) und anderes. Ich krame ein wenig im Pulver und versuche diesen Witz zu finden. Ob erfolgreich oder nicht, weiß ich nicht, weil dann der Wecker klingelte.

4. Dezember 2003

Hals – T-Shirt – Bruch

Filed under: Träume — Grimm @ 22:54

Ich hatte endlich mal wieder einen interessanten Traum. Er benutzt Teile aus X2, erwähnt die Serie Jeremiah und enthält Sydney, vermutlich eine Erinnerung an Finding Nemo.

Ich laufe mit zwei Freunden durch den Wald, es ist Tag. Ich erkenne die Kurve, die der Weg macht. „Genau diese Kurve kommt in Jeremiah vor, hier wurde eine Folge gedreht.“ 23 geht ein wenig abseits und entdeckt dort im Gebüsch liegend einen alten Bekannten von sich. Dieser ist hochglücklich gefunden zu werden, hat er sich doch beide Beine gebrochen, als er vor einer Woche mit dem Mountainbike stürzte. Seine Hilferufe wurden von der ersten vorbeikommenden Person nicht gehört, die nächste Person ignorierte die Hilferufe, dessen ist er sich sicher. Seitdem liegt er hier, unfähig sich aus eigener Kraft zu bewegen.
23 und ich heben den Bekannten hoch, nehmen ihn zwischen uns und laufen mit ihm zum nächsten Krankenhaus. Er sieht sehr deformiert aus, so übel zugerichtet wie gesunde, normale Charaktere in den Zwischensequenzen des Spiels X2. Gestützt laufen kann er wohl, ich vermute, seine Knochen sind wohl schon wieder zusammen gewachsen, wenn auch schief.
Wir kommen beim nächstgelegenen Krankenhaus an, er geht in die Aufnahme. 23, Grendelwolf und ich setzen uns in das Café vor dem Krankenhaus, mein Bruder sitzt neben mir. Grendelwolf und mein Bruder beginnen mit zwei Mädels zu flirten, 23 und ich halten uns heraus.
Nach einer Weile kommt der Bekannte von 23 wieder aus dem Krankenhaus und verkündet, daß er nicht in dieses Krankenhaus will, es sei ihm zu katholisch. Wir wundern uns darüber, daß er so wählerisch ist, akzeptieren es aber und fahren mit ihm per Straßenbahn zum nächsten Krankenhaus, Taxi ist uns zu teuer. Dort können wir ihn abgeben, er hat nichts einzuwenden.
Am nächsten Morgen will ich den Bekannten von 23 im Krankenhaus besuchen, frage den zuständigen Arzt, wo denn das Zimmer von ihm sei. „In Sydney“ ist die Anwort. Verwundert frage ich den Arzt, warum sie ihn nach Sydney geflogen haben. Die Anwort ist für mich vollkommen verständlich: „Er hatte einen Hals- T-Shirt – Bruch, nur in Sydney haben sie die Ärzte und das Equipment ihn gut zu behandeln.“

3. November 2003

Politik

Filed under: Allgemeines — Grimm @ 15:13

Es tut mir leid, ich habe heute eine geniale Seite über einen deutschen Politiker gefunden, der gerade in den Medien zerissen wird. Ich achte normalerweise nicht auf sowas, aber seine Zitate sind zu gut. Der Bezugsartikel ist hier zu finden.

Zum Thema Wehrmachtsaustellung:

„Reemtsma versucht mit der Ausstellung die Reinwaschung seiner Familie. Sie hat mit Systemnähe in der NS-Zeit Riesenprofite gescheffelt. Zweifache Opfer sind die Wehrmachtssoldaten: Damals, im Zweiten Weltkrieg, zerstörten sie mit Nikotin und Teer aus Reemtsma-Zigaretten ihre Lungen und betäubten ihr Hungergefühl. Heute sind sie als alte Männer der wissenschaftlich daherkommenden verallgemeinernden Schmähkritik der Reemtsma-Ausstellung ausgesetzt.“

Das größte Problem der Soldaten im zweiten Weltkrieg: Lungenkrebs.

Am 16. Januar 2002 äußert sich Hohmann zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum islamischen Schächten: Das Urteil sei „ein neues verhängnisvolles Zeichen“ und eine Zumutung für die Mehrheit der Deutschen. Während in islamischen Ländern Christen verfolgt würden, nutzten Moslems die Instrumente des deutschen Rechtsstaats für ihre Ziele aus: „Wann werden in Deutschland mit dem Segen des Bundesverfassungsgerichts Diebe amputiert und Ehebrecherinnen gesteinigt, weil Religion und Sitte der Muslime es eben erfordern?“

Oh, gute Idee, lassen wir weiterhin unsere Tötungsmethoden zu (Bolzenschuß, Hühnerkillen,…), aber erlauben das Schächten nicht. Soviel zur Gleichheit vor dem Gesetz und der Möglichkeit der freien Religionsausübung. Außerdem gibt es Grenzen, für alle, zum Glück:

Zweifellos steht nämlich die Tolerierung und aktive Propagierung der Homosexualität in kausalem Zusammenhang mit dem größten Problem der deutschen Gesellschaft, ihrem Bevölkerungsrückgang.“

Denn, wenn man das so liest, kann man sich vorstellen, was er an Ideen hätte, dieses Problem zu lösen.

Genug der Politik, bah, wie kann so ein Kerl gewählt werden.

1. November 2003

Öffentlicher tRaum?

Filed under: Träume — Grimm @ 00:51

Hier eine kleine Geschichte aus Grimms Leben, ich habe sie unter Träume geordnet. Es wäre besser gewesen, sie wäre nur im Traum passiert.

Grimm sitzt am Bahnhof, hat vor sich eine Dampfnudel, 2 Bretzeln, eine dreiviertel Stunde Zeit. Zeit nachzudenken.
„Was würde ich wohl machen, spräche mich jetzt eine Frau an?“, überlegt sich der Frauenheld, der im Kerne des Grimm steckt.
„Wahrscheinlich gar nichts“ kommt die böse Stimme im Hinterkopf aus der Versenkung hervor.
Grimm sitzt still auf der Bank, mampft seine leckere, große Dampfnudel.
Die Gedanken schweifen, gehen merkwürdige Bahnen, haupsächlich drehen sie sich aber um das perfekte, vollendete Essen einer Dampfnudel, denn wer will den schon den schmackhaften, salzigen, angebratenen Teil zuerst essen, das recht fade Weißzeug zuletzt? Gleichermaßen will man sich aber auch nicht so lange quälen, es ist das Abwägen von Leiden und Lust.
Grimm schaut auf dem Bahnsteig entlang, erblickt die eine oder andere nett aussehende Dame, schaut in deren Gesichter, ihre Augen, schweift ab, schweift auf seine Dampfnudel zurück. Er nimmt einen großen Happen seiner kaum noch vorhandenen Dampfnudel.

Eine gut aussehende Frau kommt auf ihn zu (genau sein Typ), Grimm schaut neben sich auf die Bank,
„Wohin geht sie nur?“.
Diese Frau fragt mit einer engelsgleichen Stimme:
„Wartest du auch auf den Zug?“
Grimm wartete auf einen anderen Zug. Seine Antwort wurde seines eingebildeten Charmes nicht gerecht.
Statt eines
„Jetzt schon!“,
„Nein, aber wie kann ich Dir denn helfen?“,
kam ein
„uhmuhm“.
Auf ein „Wie bitte“ ihrerseits kam wiederrum seine Antwort:
„uhmuhm“.
Ein großer Happen seiner kaum noch vorhandenen Dampfnudel, über die er sich so viel Gedanken gemacht hatte, versperrte den Weg für die Worte.
Die Frau zog von dannen, ohne Grimm noch mitzuteilen, wieso sie die Frage überhaupt gestellt hatte.

Nacht

Filed under: Allgemeines — Grimm @ 00:36

Heute wird die Nacht gelobt.
Wie häufig saß ich schon des nachts vor dem Rechner, grübelte, hatte vielleicht mal eine gute Idee. Meist war ich dann stolz auf die Idee, oder gar mich. Stattdessen sollte ich dankbar sein für die Tageszeit. Wem ich für deren Erschaffung danken soll, weiß ich nicht, darum erhält die Nacht an sich von mir ihren Dank für ihre tägliche, oder auch nächtliche, Wiederkehr.

So häufig hört man von Leuten, die nachts Angst haben. Kein Wunder, es ist dunkel, die Schatten bewegen sich, die Augen sehen keine Farben mehr, die Konturen werden unscharf. Aber genau das kann man genießen, man kann besser den restlichen Sinneseindrücken fröhnen. Die Geräusche scheinen brillianter, Musik ertönt gehaltvoller, die Luft riecht stärker (je nach Ort besser oder schlechter).
Ich will die Nacht jetzt nicht zu prächtig darstellen, natürlich kann sie Angst machen, natürlich ist sie gefährlich durch die Menschen, die sie für ihre Untaten nutzen. Aber für meine Hauptbeschäftigung während dieser Zeit (nein, nicht *nudge. nudge*, pff, I wish), muß ich ja auch nicht das Haus verlassen, auch wenn es möglich wäre.

Mir hilft die Nacht beim Nachdenken. Nur abends scheine ich die Wonne zu haben, mir über möglicherweise Nutzloses Gedanken zu machen. Ich weiß zwar dann auch immer, daß ich meine Ergüsse am nächsten Tag lieber nicht lesen will, aber die verbrachte Zeit ist Belohnung genug.
Also, wenn ihr abends mal wieder frustriert seid über den Tag, setzt euch hin, denkt über irgendein Thema nach und erfreut euch an dieser Beschäftigung. Schreibt vielleicht hier hinein. Vielleicht kommt bei euch ja was sinnvolleres zustande.

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