{"id":99,"date":"2006-01-04T15:14:25","date_gmt":"2006-01-04T14:14:25","guid":{"rendered":"http:\/\/web517.s13.okayspace.de\/?p=99"},"modified":"2006-01-04T15:16:34","modified_gmt":"2006-01-04T14:16:34","slug":"thailand-retrospektive-i","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ibetshedoes.de\/index.php\/archives\/99","title":{"rendered":"Thailand Retrospektive I"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin leider in Thailand nicht dazugekommen Reiseberichte zu schreiben. Daher werde ich ein anderes Format w\u00e4hlen um \u00fcber den Urlaub zu berichten. Wie dieses aussehen wird, wird sich, so wie ich mich kenne,  jeden Tag bei jedem Beitrag wohl neu entscheiden.<br \/>\nIch m\u00f6chte nat\u00fcrlich erstmal \u00fcber das sch\u00f6nste dieses Urlaubes berichten, das Meer und das darin enthaltene Leben.<br \/>\nIn diesem Urlaub bin ich das erste Mal in meinem Leben wirklich Schnorcheln gewesen, fr\u00fcher hatte ich darauf keine Lust, weil mir Schwimmen so mi\u00dff\u00e4llt. Da auf Ko Phi Phi das Wasser aber in sch\u00f6nstem klaren Blau lockt, die Str\u00e4nde aus wei\u00dfem Korallensand bestehen und die Quellen dieses Sandes ab 50cm Tiefe im Wasser zu finden sind, \u00fcberwand ich mich und schnallte mir die Taucherbrille um den Sch\u00e4del. Nun, man kann sagen, ich habe mich innerhalb k\u00fcrzester Zeit in diese Art des Schwimmens verliebt. Ich lie\u00df mich h\u00e4ufig einfach nur im Wasser treiben, und betrachtete mir die Fische und Korallen von oben. (Einen Flaschentauchkurs konnte ich leider nicht machen, werde das aber hoffentlich beim n\u00e4chsten Urlaub nachholen.)<br \/>\nWarum war ich so begeistert? Ich habe solche Fische, eine solche Farbenpracht noch nie in der Natur gesehen. Bisher sah ich es nur im Fernsehen und dachte mir, da\u00df man das eh so niemals sehen w\u00fcrde. Auf Ko Phi Phi hingegen schwamm ich mitten drin, die Fische hatten keinerlei Angst, nein, sie waren h\u00e4ufig sogar neugierig, wollten wissen, wer sich da in ihrem Revier herumtreiben l\u00e4\u00dft.<br \/>\nDas eindruckvollste Erlebnis hatte ich an einem sch\u00f6nen Palmenstrand, wo ich mich eine Stunde lang langsam an einem Korallenriff treiben lie\u00df. Als ich mich umblickte, bemerkte ich, da\u00df ich von einem Schwarm von ca 100-150 Fischen begleitet wurde, circa f\u00fcnf verschiedene Arten konnte ich erkennen. Ich beendete mein langsames Vorw\u00e4rtsschwimmen und wartete damit der Schwarm aufholen konnte. Kurz darauf war ich schon mitten in ihm drin. Kleine, besonders neugierige Fische kamen immer n\u00e4her und schauten mir aus circa zwei Zentimeter Entfernung in die Brille. Die anderen schwammen interessiert um mich herum ihre Kreise. Ich f\u00fchlte mich als w\u00fcrde ich in einem Aquarium schwimmen, nur waren diese Fische freiwillig hier, sie waren nicht in einem Glaskasten eingesperrt. W\u00e4re ich nicht unter Wasser gewesen, w\u00e4re mir wohl die Kinnlade nach unten gefallen. Als ich nach einer Weile weiterschwamm, streifte ich unabsichtlich mit meiner Hand sogar einen von diesen kleinen Rackern, so nah waren sie dran. Ich hoffe nur, da\u00df das Viech davon keine Hautkrankheit bekommt, was wohl nicht so selten passiert.<br \/>\nAuch bemerkenswert fand ich die allgegenw\u00e4rtigen Seeigel, die an sich schwarz und eint\u00f6nig wirken. Schaut man jedoch genauer hin, so erkennt man, da\u00df diese farbig schillernde Punkte hinter ihren Stacheln verborgen haben. Die auf den Korallen vorhandenen Muscheln, die gr\u00f6\u00dfte war 60 cm breit, leuchteten in einem tiefen Lila. Fuhr man mit der Hand zwischen sie und das Sonnenlicht, schlossen sie sich in einem schnellen Reflex, nach kurzer Wartezeit pr\u00e4sentierten sie aber wieder ihr violettes Inneres. Seegurken sind sehr kuriose Lebewesen, ich kann nur nicht sagen, ob es Pflanzen oder Tiere sind. Sie bewegen sich, soweit ich beurteilen kann, nicht wirklich. Sie liegen einfach nur weich und schlabberig auf dem Meeresboden und warten auf, ja auf was? Vielleicht darauf, da\u00df eine Welle sie zu einem Partner schwemmt? Sie sind nicht wirklich sch\u00f6n anzusehen, aber ihre befremdliche Natur macht sie sehr interessant.<br \/>\nEin weiterer Fisch konnte meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, nur leider kenne ich die Artenbezeichnung nicht. Auf jeden Fall trieb ich mal wieder \u00fcber ein paar Korallen, als ich diesen Fisch bemerkte, weil er immer wieder das Gleiche machte. Er schwam unauff\u00e4llig vor mir, in zwei Meter Entfernung, tat so, als s\u00e4he er mich nicht. Dann scho\u00df er mit erstaunlicher Geschwindigkeit in meine Richtung und bremste bei 30 Zentimeter auf Null ab und schaute mich kurz an. Da das keinerlei Wirkung auf mich zeigte, schwamm er wieder weg und tat wieder so, als g\u00e4be es mich nicht. Dies hielt zwanzig Sekunden, dann scho\u00df er wieder auf mich zu. Das Spielchen wiederholte sich ein paar Male, dann erschreckte ich ihn beim Anrasen durch einen Faustschlag in seine Richtung. Er brach seine Attacke ab, nur um nach der \u00fcblichen Ruhepause wieder zu kommen. Auch nach mehreren Durchg\u00e4ngen hatte er nicht genug von diesem Spiel, ich dann aber schon. Ich schwamm aus seinem Gebiet und er lie\u00df von mir ab.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kann ich wirklich sagen, ich war zutiefst beeindruckt von der Natur unter Wasser. Ich war wirklich stellenweise einfach nur sprachlos und staunte \u00fcber diese Sch\u00f6nheit. Ich habe so etwas noch nie erlebt. Ich freue mich wirklich auf meinen n\u00e4chsten Urlaub in diese oder eine \u00e4hnliche Gegend. Ich habe geh\u00f6rt, da\u00df die Malediven eine \u00e4hnliche Wasserwelt haben sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin leider in Thailand nicht dazugekommen Reiseberichte zu schreiben. Daher werde ich ein anderes Format w\u00e4hlen um \u00fcber den Urlaub zu berichten. Wie dieses aussehen wird, wird sich, so wie ich mich kenne, jeden Tag bei jedem Beitrag wohl neu entscheiden. 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