{"id":35,"date":"2004-05-02T10:54:19","date_gmt":"2004-05-02T09:54:19","guid":{"rendered":"http:\/\/web517.s13.okayspace.de\/?p=35"},"modified":"2004-05-02T10:54:19","modified_gmt":"2004-05-02T09:54:19","slug":"tschernobyl","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ibetshedoes.de\/index.php\/archives\/35","title":{"rendered":"Tschernobyl"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe heute mal wieder einen coolen Traum durchlebt. Inspirationen waren <a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0079944\/\">Stalker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0164184\/\">Sum of all fears<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.kiddofspeed.com\/\">Tschernobyl<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.eagames.com\/official\/battlefield\/vietnam\/us\/\">Battlefield Vietnam<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.farcry.de\/\">FarCry<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.painkillergame.com\/\">Painkiller<\/a> und wahrscheinlich noch ein paar weitere Dinge.<\/p>\n<p>Ich arbeite zusammen mit zwei Freundinnen in einem Kraftwerk, zu Beginn ist mir noch nicht klar, da\u00df es sich um Tschernobyl handelt. Ich werkle ein wenig an einem Rechner, als ich bemerke, da\u00df in den Netzwerkverbindungen komische Aktivit\u00e4ten sind. Es sind Einstellungen f\u00fcr Verbindungen zu Siemens Deutschland vorhanden, die nicht zu erkl\u00e4ren sind. Ich vermute das schlimmste, schon beginnt auch in meinem HUD (Heads Up Display) ein Counter zu ticken, der Anzeiger f\u00fcr den Zustand des Reaktors. Ich sage den beiden Freundinnen Bescheid und mache mich auf den Weg aus dem Geb\u00e4ude. Drau\u00dfen warten auch schon die ersten Wachen, die ich aus dem Weg r\u00e4umen mu\u00df. Mit schnellen Sch\u00fcssen aus meiner doppell\u00e4ufigen Schrotflinte erledige ich sie und renne in Richtung Ausgang. Leider erwische ich eine schwergepanzerte Wache nicht. Sie l\u00e4uft in das Kraftwerk zur\u00fcck und l\u00f6st durch ihre Metallpanzerung eine magnetische Anomalie aus, die den Reaktorzerfall beschleunigt.<br \/>\nIch renne so schnell wie m\u00f6glich fort, als pl\u00f6tzlich heftiger Wind an mir rei\u00dft, mich zu Boden schleudert. Wind, der mich in Richtung des Kraftwerks zerren will, ich versuche anfliegenden Gesteinsbrocken auszuweichen. Ich blicke mich um, hinter mir steigt ein Atompilz auf. Ich wende mich schnell ab, um nicht geblendet zu werden. Nun kommt der Wind aus der Richtung des Kraftwerks, hei\u00df und noch m\u00e4chtiger als zuvor. Ich versuche mich auf dem Boden liegend so auszurichten, da\u00df ich m\u00f6glichst wenig Windwiderstand leiste. Die Landschaft vor mir ist eine braun-graue Ein\u00f6de, extrem viel Staub liegt in der Luft.<br \/>\nNach einer Weile kann ich aufstehen, finde nach einer kurzen Suche eine meiner Freundinnen, die zwei Zettel dabei hat, unsere Evakuierungspapiere. Nur leider hat sie sich bei meinem Namen geirrt, es steht der Name der anderen Freundin drauf. Sie beschwichtigt mich, ich h\u00e4tte ja noch einen Ausweis, daran w\u00fcrden die zust\u00e4ndigen Leute erkenne, da\u00df ich ausgeflogen werden mu\u00df, weil ich Ausl\u00e4nder bin.<br \/>\nWir laufen in Richtung Hubschrauberlandeplatz, die andere Freundin, Mona, so stand es zumindest auf dem Zettel, st\u00f6\u00dft zu uns. Wir kommen am Hubschrauberhangar an, zeigen die Papiere, bzw. den Pa\u00df und werden durchgewunken. Dort sehen wir den letzten Hubschrauber ohne uns starten, Verzweiflung macht sich in uns breit, wir werden hier bleiben m\u00fcssen und sterben. Die Verzweiflung wandelt sich schnell in Freude, als wir bemerken, da\u00df wir uns bewegen. Zu unserer \u00dcberraschung sind wir nicht in einem Hangar, sondern in einem riesigen Hubschrauber, der uns in den Westen fliegt.<\/p>\n<p>Jetzt kommt ein Voice-over, in dem von mir erz\u00e4hlt wird, da\u00df Mona noch ein gl\u00fcckliches und zufriedenes Leben gef\u00fchrt hat, sie noch keine Auswirkungen der Strahlung erfahren hat. Auch die andere Freundin konnte in ihr normales Leben zur\u00fcckfinden. Von mir selbst erz\u00e4hle ich, da\u00df ich zwar keinen Job habe, aber dennoch gl\u00fccklich und gesund bin.<br \/>\nDamit endet aber noch lange nichts, denn der Hubschrauber setzt mich in meinem Dorf ab, ich werde dort von vielen Menschen begr\u00fc\u00dft. Am meinem Weg zu meinem Haus sehe ich auf der Stra\u00dfe einen Menschenrumpf in einem Einkaufswagen liegen, eine Hand mit &#8222;indischer&#8220; Hautfarbe liegt im Kindersitz. Ich wundere mich ein wenig, finde es auch ziemlich eklig, bekomme aber als Erkl\u00e4rung zu h\u00f6ren, da\u00df das eine alte indische Totentradition sei. F\u00fcr mich reicht das aus und ich komme endlich zu Hause an. <br \/>\nNun vergehen einige Jahre, sie werden \u00fcbersprungen. Ich bekomme Besuch von der einen Freundin aus Tschernobyl, nicht Mona. Sie redet kurz mit mir, es ist sehr sch\u00f6n sie wieder zu sehen. Irgendwie schafft sie es mich zu vergiften, ich bin gel\u00e4hmt und mu\u00df zusehen wie zwei Typen hereinkommen und mich auf einer Bahre aus meinem Haus fahren. Einem dieser Typen erz\u00e4hlt sie begeistert auf Englisch, was f\u00fcr ein tolles Exemplar ich doch sei, wie interessant ich doch f\u00fcr die Untersuchungen von Strahlungsauswirkungen sei. Sie wisse ja aus erster Hand, da\u00df meine Hoden neun bis zehn Zentimeter Durchmesser h\u00e4tten. Bis dahin war mir das nicht bewu\u00dft, finde es aber nicht ungew\u00f6hnlich. Eher irritiert mich die Tatsache, da\u00df ich mal mit ihr intim gewesen sein soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe heute mal wieder einen coolen Traum durchlebt. Inspirationen waren Stalker, Sum of all fears, Tschernobyl, Battlefield Vietnam, FarCry, Painkiller und wahrscheinlich noch ein paar weitere Dinge. 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